Penang, Langkawi und die Perhentians. 3 richtig nette Inseln

So, ich hab jetzt endlich mal wieder Zeit für den Blog. Schlimm dieser ganze Reisestress ;-)

Nach den Cameron Highlands ging es mit dem Bus nach Penang und das erste Mal auf meiner Reise konnte ich das Meer sehen. :-)

Georgetown die größte Stadt auf der Insel, war die erste Siedlung der Briten auf der malaysischen Halbinsel. In Georgetown sieht man noch einige alte Gebäude aus dieser Zeit. Nach einem halben Tag und einer Nacht in Georgetown geht es für mich weiter nach Westen in das kleine Fischerdorf Teluk Bahang. Ein sehr ruhiges Dorf wo sich alles langsamer bewegt.

Direkt neben dem Dorf liegt ein kleiner Nationalpark und es gibt einen Wanderweg zu dem Strand Monkey Beach. Auf dem Weg dorthin hatte ich meine erste Begegnung mit größeren Echsen, wahrscheinlich Warane. Bei der Monkey Beach angekommen, konnte ich keine Affen entdecken. Also bin ich erstmal ins Wasser um mich abzukühlen. Plötzlich kommen aus dem nichts 5 Affen und laufen direkt zu meinem Rucksack. Ich bin also schnell wieder aus dem Wasser raus, Leider etwas zu spät. Der erste Affe war schon an meinem Rucksack und hat mir zum Glück nur einen Apfel geklaut. Mit seiner Beute ist er den nächsten Baum hochgeklettert und hat genüsslich den Apfel aufgegessen.

Danach ging es wieder zurück nach Georgetown und einen Tag später war ich auf der Fähre zur nächsten Insel: Langkawi. Langkawi ist eine Duty-Free Insel also keine Luxussteuer auf Tabak und Alkohol. Also ein Traum für alle Backpacker. :-)

Die 4 Tage auf Langkawi hab ich nicht viel gemacht ausser ein paar Stunden mit dem Fahrrad rumgeradelt, am Strand gegammelt, Karten gespielt und na klar ein paar Bierchen getrunken.

Dienstags abend ging es dann mit dem Nachtbus 10 Stunden von der Westküste zur Ostküste und dann morgens mit dem Schnellboot auf die Trauminsel Pulau Perhentian Kecil. Glass klares Wasser, schöne weisse Strände umgeben von saftig grünen Dschungel und ausserhalb der Buchten schönen Korallenriffen. Mein Hauptziel auf dieser Insel war Scuba-Diving (tauchen) zu lernen.

Eigentlich wollte ich mir einen Tag Ruhe gönnen, aber mein Roommate hatte bereits einen Tauchkurs gebucht und hat gesagt das es dieses Wochenende richtig voll wird, da in Malaysia Ferien sind.
Nach einem halben Tag an dem Strand und einem richtig üblen Sonnenbrand ging es also in das angenehm warme Wasser um eine völlig neue interessante Welt unter Wasser zu erkunden. Definitiv die richtige Entscheidung!

Auf den Cook Islands beim schnorcheln habe ich ja schon einige Kollegen von Nemo gesehen, aber leider keinen Clownfish. Hier konnte ich dann viele Nemos sehen wie sie aus Ihrer Anemone ein Stückchen rausschwimmen und dann ganz schnell wieder zurück schwimmen, einfach ulkig. Es gab na klar auch viele andere Fische und Meerestiere zu sehen, leider keine Schildkröten oder Riffhaie. Nach nur 2 1/2 Tagen haben wir erfolgreich die ganze Theorie und das Abschlussexamen bestanden und ich werde definitiv nochmal auf Borneo oder am Great Barrier Reef tauchen.

Leider musste ich das Paradies schnell verlassen, aber dafür geht es morgen weiter Richtung Taman Negara National Park um ein bissel mehr durch den Dschungel zu latschen.

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